Wie alles begann
Die Geschichte meiner Highlandponystute und Hoofstar beginnt im Jahr 2019.
Wir hatten damals die Möglichkeit, zwei dieser wunderbaren Ponys zu erwerben. Sie sind Originale aus Schottland und nun im Ruhrgebiet beheimatet.
Unterschiedliche Hufe, unterschiedliche Herausforderungen
Die Stute meines Mannes hatte nie Schwierigkeiten mit dem Boden hier. Bei meiner Stute dagegen war es seit 2020 – aufgrund eines Stallwechsels – ein ewiger Kampf: zu viel Abrieb und allgemein ungünstige Bodenverhältnisse machten ihr immer wieder Probleme.
Unsere ersten Erfahrungen mit Klebebeschlägen
Wir fingen an zu kleben – erst mit Hilfe, dann alleine.
Der Hufbearbeiter, der uns damals begleitete, hatte genauso viel Ahnung vom Kleben wie wir. Wir haben also quasi gemeinsam ausprobiert, was funktioniert.
Vom Hoofstar Rally über Duplo mit RB Carbon oder Wolf Busch Laschen, über Carrestep und Easyshoe Octo – ob 2K-Kleber oder „Sekundenkleber“: Es war alles dabei.
Viel ausprobiert, viel gelernt
Wir haben uns das Anschweißen der Laschen selbst beigebracht, oft geflucht und manchmal geweint. Eigentlich kein Hexenwerk – aber es war und blieb anstrengend.
Zumal sie alles von sich warf. Aufgrund ihres Gangbildes, das der Aktion mancher Spanier ähnelt, und ihres Übermuts suchte ich teilweise im Dunkeln mit der Taschenlampe im Matsch nach den Bekleben.
Klebepausen und schwierige Böden
Es gab auch Klebepausen, gerade nach dem 2K-Kleber war das oft nötig.
Da aber der Rally als einziger mindestens drei bis vier Wochen gehalten hat, mussten wir da beide durch. Teilweise konnte sie in den Klebepausen zwei bis drei Wochen barfuß im Offenstall gehen. Im Gelände brauchte sie aber zumindest immer Hufschuhe.
Unser Gelände besteht aus geschotterten Wegen, ab und an mal einem Wiesenweg und viel Asphalt. Im Offenstall gibt es Betonplatten, Spaltenböden, Schotter und Naturboden – die Beklebe müssen da einiges aushalten.
Der Tiefpunkt im Jahr 2025
Im Jahr 2025 kam dann der Tiefpunkt.
Ab August ging nichts mehr. Im September und Oktober begann die nasse Zeit, mein Pony lahmte und ich hatte Angst vor einer Belastungsrehe.
Sämtliche Hufschuhvarianten flogen runter. Teilweise hielten sie trotz Fixierung keine fünf Stunden. Pony wieder ohne Schutz – wieder lahm.
Der RUNA als letzte Hoffnung
Meine Stallkollegin erinnerte mich an den RUNA und hatte sogar noch ein Paar gebrauchte im Schrank.
Also haben wir sie umgebaut, angeschliffen, geklebt und gehofft. Gebangt.
12 Stunden. 1 Tag. 2 Tage. 3 Tage. 10 Tage. 3 Wochen.
Ab und an ging eine Lasche ab, aber insgesamt: Der RUNA hält.
Lahmfrei vom ersten Tag an
Mein Pony lief vom ersten Tag an lahmfrei.
Die Tierärztin sagte: „Das war Rettung in der letzten Sekunde!“
Ich konnte danach die RUNA kleben, die ich bei euch gekauft habe. Auch wenn ich dabei eine Reklamation hatte, wurde diese von dir wirklich absolut kundenfreundlich und kompetent gelöst.
Wir bleiben Fans
Aktuell läuft sie erneut mal barfuß. Wir werden aber Fans und Nutzer bleiben.
Unsere zweite Stute wird ebenfalls in diesem Rhythmus beklebt und auch Stallfreund:innen haben schon nachgefragt.
Danke für eure Arbeit
Ich danke euch beiden für die schönen Produkte!
Gitta mit Erin